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Letztes Update: 2021

Arbeiten aus Papier

   

Figuren aus Pappmachee

   

Zeichnungen

   

Diy Ideen

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Geschenkideen

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Die ersten Sätze die man auf den meisten Internetseiten liest, wenn es um Pappmaché geht, beinhalten oft „Basteln mit Pappmaché kennen einige noch aus dem Kindergarten“. Das ist richtig, aber ich mache euch gleich die Hoffnung, mal schnell ein Geschenk oder einen Hingucker zu basteln, kaputt.

Viele stellen sich die Arbeit relativ einfach und schnell vor. Billig und mit möglichst wenig Zeitaufwand. Ja, Pappmaché ist billig und ja, man kann auch mal schnell etwas damit machen. Wenn man aber etwas stabiles bauen und es womöglich hinterher auch verkaufen möchte, muss man einiges an Zeit, Geduld, etwas Spaß daran und auch ein wenig Geld dafür investieren. Mal eben schnell etwas aus Pappmaché basteln, gehört tatsächlich eher in den Kindergarten und man kommt nicht sehr weit damit. Bei allem kommt es aber darauf an, was man machen möchte. Wenn man auf Dauer damit arbeitet oder etwas größeres bauen möchte, muss man auch etwas dafür investieren. Das billigste daran ist die Zeitung, die jeder kostenlos bekommt. Vielleicht noch die Pappe, die man als Verpackung von Lebensmitteln gleich dazu bekommt. Der Rest des Materials sowie Draht, Kleister und Farbe kosten natürlich auch etwas. Warum ich das schreibe? Die meisten fragen sich, warum die Figuren so teuer sind, wenn Pappmaché ja so günstig ist. In den Figuren steckt viel Arbeit, nicht nur beim Bau, sondern auch anschließend beim bemalen. Eine Idee und viele Gedanken, vieles ist persönlich und hat halt seinen Preis. Außerdem sind es Einzelstücke und keine Massenproduktion. Und nicht zu vergessen das Material. Das alles soll euch natürlich nicht davon abschrecken, selbst Figuren zu basteln. Damit arbeiten, macht Spaß und viel Freunde und wer einmal Gefallen daran gefunden hat, der hört so schnell nicht mehr damit auf.

Bei meinen Figuren ist mir wichtig, dass sie sehr stabil gebaut sind und nicht gleich beim umfallen, kaputt gehen oder Dellen haben. Die Dauer, der Arbeit an einer Figur, ist meistens zwischen vier und acht Wochen. Je nach Größe, mal etwas mehr oder weniger.

Das Grundgerüst meiner Figuren baue ich meistens komplett aus Draht.

 

Damit der Draht (das Gerüst) mehr halt hat und sich nicht ständig verbiegt, stopfe ich es anschließend mit Zeitung, Prospekten oder Styropor aus. Der Vorteil am Draht ist, dass man ihn vorher und mit ein wenig Übung schon so in Form biegen kann, wie man es gerne möchte. Oft bekommt man besseren und schnelleren halt, je nachdem, was man baut. Natürlich braucht man trotz des Drahtes, noch einiges an Zeitung für die Details. Augen, Nase usw. Die bastel ich mit Zeitungsschnipseln oder Pappe.

Bei den Figuren, bei denen das Gerüst nur aus Pappe und/ oder Luftballons bestehen, brauche ich natürlich viel mehr Zeitung und Pappe. Bis die Zeitung auf dem Luftballon so hart ist, dass man ihn platzen und den Körper ausstopfen kann, dauert es ein wenig länger. Luftballons sind zwar sehr stabil, aber gerade am Anfang, bei zu viel nasser ( schwerer) Zeitung oder einem kleinen Fehler, geht er schnell kaputt oder man hat unschöne Dellen, die man hinterher mühsam ausbessern muss. Genauso bei Figuren die nur aus Zeitung und Pappe bestehen. Deshalb lieber etwas länger kleben und warten, bevor das Kunstwerk kaputt geht.

Es gibt einige verschiedene Methoden mit Pappmaché zu arbeiten und herzustellen. Es kommt darauf an, mit welcher man arbeiten möchte, besser zurecht kommt und welches Ergebnis man haben möchte. Mit einem Brei oder mit der Kaschiertechnik? Wie soll die Figur hinterher aussehen? Eher glatt oder etwas gewellt? Darf es ruhig etwas kosten und kann ich viel Zeit dafür investieren?

Der Pappmachébrei wird aus, in vorher eingeweichter Zeitung hergestellt, die man püriert und durch ein Sieb oder Tuch ausgewrungen wird. Danach wird der Kleister entweder nur in Pulverform oder schon angerührt dazu gegeben. Man kann die Zeitung auch in einem Topf kochen, ist aber bei größeren Projekten ziemlich viel Arbeit. Sinnvoll ist dabei, die Zeitung vorher in kleine Schnipsel zu reißen.

 

 

Bei der Kaschiertechnik arbeitet man mit Zeitungsstreifen, die vorher in Kleister eingeweicht werden oder trocken auf dem Gerüst mit Kleister bepinselt. Bei dieser Art, die natürlich auch etwas länger dauert, bekommt man aber eine schöne glatte Figur hin. Nicht so wie bei dem Brei.

Bei allen Methoden kommt es auf die Herstellung an. Wenn der Brei sehr fein und mit z.B. etwas Öl gebunden wird, kann man auch dann sehr schöne glatte Figuren formen.

Jeder hat eine andere Methode, mit der er besser arbeiten kann. Am besten ist es, einiges davon auszuprobieren, um herausfinden, womit man besser arbeiten kann. Rezepte dazu findet ihr zu genüge im Internet. Es wäre bloß verwirrend und überflüssig, sie auch hier alle aufzulisten. Beim schreiben und lesen dieses Textes, wird klar, dass es unzählige Varianten gibt und jeder anders arbeitet. Ob im Material, bei der Herstellung oder bei der Arbeit.

Ich arbeite lieber mit der Kaschiertechnik. Ich reiße die Zeitung in viele kleine Streifen und klebe einige Lagen damit auf das Gerüst. Es bedarf einige Lagen Zeitung, bis die Figur richtig hart und stabil ist. Auch muss man sie gut trocknen lassen, damit sie nachher nicht anfängt, von innen zu schimmeln.

Für das arbeiten mit Pappmaché braucht man:

  • Zeitung, Karton, Pappe, normales Papier, andere Papiersorten wie Krepp, Lösch oder Seidenpapier

  • Hilfsmittel wie z.B. Draht, Holz, Luftballons usw.

  • Kleister

  • Wasser

  • Abtöhnfarbe oder Acryl

  • Je nachdem zusätzlich noch einen Mixer, Pürierstab, Topf und ein Sieb

  • Als Bindemittel zum hinzufügen in den Kleister, Leinöl, Leim oder ähnliches

  • Klarlack

und viel Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

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